Nimmt die Gesundheitsumschau24 der Apotheken Umschau alle Leser weg?

Die Apotheken Umschau hat vermutlich große Angst, dass ihr die Leser weglaufen und möchte am liebsten alles verbieten lassen, was nur Ansatzweise eine Ähnlichkeit mit der Apotheken Umschau haben könnte.

Zumindest könnte man diesen Eindruck bekommen und wer diesen Artikel liest weiß vielleicht auch, warum das so ist.

Laufen der Apotheken Umschau die Leser weg?

Die Gesundheitsumschau24.de scheint der Apotheken Umschau (Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG in 82065 Baierbrunn bei München)wohl zu große Konkurrenz zu sein und möchte zu Themen wie Krankheiten von A-Z, Symptome, Medikamentencheck, Arztsuche, Laborwerte, Heilpflanzen, Hausapotheke, Abnehmen, Gesundheitsvideos, Apothekensuche, Gehirn-Jogging und Sport am liebsten alleine im Internet herrschen.

Doch leider ist die Welt kein Wunschkonzert und auch die Apotheken Umschau muss damit leben, dass es noch weitere Webseiten zu diesen Themenbereichen im Internet gibt. Wir könnten sofort 10-20 oder 30 Webseiten nennen aber wozu, denn das beste freie Angebot wird das Rennen machen. Oder ist das Angebot der Apotheken Umschau gar nicht so FREI?

Wir scheinen nicht die ersten zu sein, die der Wort & Bild Verlag mit Hilfe der Kanzlei Lorenz Seidler Grossel aus München angeschrieben hat.

Leider haben wir bei der Planung des kleinen privaten Blog Gesundheitsumschau24.de wohl übersehen, dass unser Logo dem der Apotheken Umschau fast zum verwechseln ähnlich sieht. Wer würde noch die beiden Logos miteinander verwechseln, schreibt es doch bitte einfach mal unten in die Kommentare.

Die Vorgehensweise zeigt uns auf jeden Fall, mit was für einem Verein wir es hier zu tun haben.

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Doch warum darf die Apotheken Umschau überhaupt so mit dem Apotheken-A Logo werben?

Laut Markensatzung des Deutschen Apothekerverbands e.V. für die Wort-/Bild-Kollektivmarke “Apotheken-A” vom 29.10.2010 also dem Inhaber der Markenrechte heißt es.

3. Voraussetzungen für die Mitgliedschaft

Mitglied des DAV kann nur jeweils eine, allgemeine, im Vereinsregister eingetragene Berufsorganisation deutscher Apotheker eines jeden Apothekerkammerbezirks der Bundesrepublik Deutschland mit ihren Mitgliedern werden, die ihrerseits Leiter einer öffentlichen Apotheke sind (Landesapothekervereine bzw. -verbände).

4. Angaben über den Kreis der zur Benutzung der Kollektivmarke befugten Personen

Zur Benutzung der Kollektivmarke sind neben dem DAV folgende Organisationen, Unternehmen und Personen befugt, jedoch stets nur nach Maßgabe der Ziffer 5. dieser Markensatzung:

(a) die Mitgliedsorganisationen des DAV (Landesapothekervereine bzw. – verbände), die ABDA-Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände, die Bundesapothekerkammer und die Apothekerkammern in den Ländern, sowie die mit einer der vorgenannten Organisationen verbundenen (§ 15 Aktiengesetz analog) Einrichtungen und Unternehmen;

(b) Apotheker, die als Inhaber eine öffentliche Apotheke im Inland leiten und entweder (aa) Mitglied einer Mitgliedsorganisation des DAV sind oder (bb) denen der DAV selbst oder in dessen Namen eine hierzu vom
DAV bevollmächtigte Mitgliedsorganisation des DAV eine schriftliche Lizenz erteilt hat, die von der Entrichtung einer der Höhe nach vom Vorstand des DAV festzulegenden Lizenzgebühr abhängig gemacht werden kann, jeweils zur Benutzung für ihre gesetzlich (insbesondere nach der Apothekenbetriebsordnung) zulässigen Waren, Dienstleistungen und Werbung sowie in den Geschäftspapieren für ihren Apothekenbetrieb;

(c) Unternehmen, denen der DAV im Einzelfall eine schriftliche Lizenz erteilt hat, insbesondere für die Benutzung für Waren oder Dienstleistungen, die zu Verwendung oder Weitervertrieb
ausschließlich durch ihrerseits zur Benutzung der Kollektivmarke befugte Inhaber öffentlicher Apotheken bestimmt sind, wobei die Lizenzerteilung von weiteren Bedingungen und Auflagen sowie einer Lizenzgebühr abhängig gemacht werden kann.

5. Allgemeine Bedingungen für die Benutzung der Kollektivmarke

Das Apotheken-A darf nur in der im Markenregister eingetragenen Form und Farbe (großes, rotes – Farbsystem HKS 13 – gotisches “A” auf weißem Grund mit in weißer Ausführung eingezeichnetem Arzneikelch mit Schlange) identisch und in Alleinstellung benutzt werden. Unzulässig ist insbesondere jede Zusammenführung, Verbindung oder Überlappung mit anderen Zeichen, Worten, Bildern, Namen, Marken oder Logos oder Einfügung darin, sowie die Wiedergabe mit graphischen Modifikationen oder Abwandlungen wie insbesondere Schattierungen oder als Hologramm. Die Verwendung des Buchstabens in schwarzer statt roter Farbe gemäß der ihrerseits in das Markenregister eingetragenen schwarz/weißen Form ist zulässig, soweit eine farbige Wiedergabe aus technischen Gründen zwingend ausgeschlossen ist. Eine Bezugnahme auf die Kollektivmarke als Gütezeichen ist unzulässig.

http://www.apothekerverein-saar.de/wpscripts/11_05_Markensatzung_Apo_A.pdf
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Ist das verbotene werben mit dem Apotheker A nicht ein Wettbewerbsvorteil?

Selbst wenn die Apotheken Umschau eine Lizenz zum Werben mit dem Apotheker-A hat, dürfte diese doch nicht in Verbindung mit dem Apotheken Umschau Logo stehen oder? Aus unserer Sicht steht es aber in Verbindung damit und wird auch zusammen als LOGO auf der Internetseite www.apotheken-umschau.de genutzt.

Einen Link zum Gemeinschafts- oder in Verbindung stehenden Logo findet man hier: [https://www.apotheken-umschau.de/desktop/images/au/logo.png] Hier steht nicht jede Grafik für sich alleine sondern sind zusammen ein Bild…stehen also in VERBINDUNG.

Doch die Markensatzung des Deutschen Apothekerverbands e.V. für die Wort-/Bild-Kollektivmarke “Apotheken-A” vom 29.10.2010 verbietet doch so eine Verbindung oder sehen wir hier etwas falsch.

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Wovor fürchtet sich die Apotheken Umschau?

Nehmen wir mal an, wir wären der Betreiber einer Gelddruckmaschine mit der wir durch ein ausgeklügeltes Konzept und wenig Aufwand spielend einfach an das Geld, sagen wir mal von hart arbeitenden Apothekern kommen könnten.

Ja, nur mal angenommen, dann wäre uns die Gelddruckmaschine natürlich heilig und jeder der es nur wagt, Gelddruckmaschine zu sagen oder zu schreiben würde sofort abgemahnt werden und erhielt eine Klageschrift von uns so dick wie z.B. das Münchener Telefonbuch.

Okay die Klageschrift alleine wäre nicht so dick aber mit den ganzen Anlagen und Urteile zur Einschüchterung, womit wir unsere Gegner Platt machen würden, käme diese sicherlich auf diese Ausmaße.

Natürlich würden wir auch kein „Umschau oder Umschau24“ dulden geschweige Familien Umschau, Umschau Verlag oder Geundheitsschau alles viel zu riskant für unsere Gelddruckmaschine mit dem Wettbewerbswidrigen A in unserem Logo. Entschuldigung wir haben ja gar kein A in unserem Logo.

Wir machen sie einfach alle PLATT unsere Mitbewerber, denn wo kommen wir den hin, wenn es neben uns noch weitere geben würde.

Dann wäre es ja eventuell möglich, dass uns etwas der riesigen Werbeeinnahmen der (Pharma)Industrie für grandios geschriebene Beiträge über Arznei- & Medizinprodukte flöten gehen könnte.

Dann ist es besser, wir machen alles nieder und diskreditieren alles, was irgendwann oder irgendwie vielleicht zu einer Gefahr werden könnte. Geld spielt für uns ja keine Rolle, solange unsere Apotheker mitspielen und unsere Gelddruckmaschine am laufen halten.

Ja, dass alles könnte passieren, wenn wir annehmen, dass wir Betreiber einer großen Gelddruckmaschine wären, was wir leider nicht sind.

Jetzt nachdem wir so viel über uns gesprochen haben noch mal zur Apotheken Umschau, wovor fürchte sich diese? Leider können wir diese Frage nicht sicher beantworten und alles andere wäre reine Spekulation, die wir so hier natürlich nicht äußern würden.

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Apotheken Umschau wer denkt da an was BÖSES?

Bei dem Wort „Apotheken Umschau“ denkt man doch nicht an etwas BÖSES, SCHLECHTES, GANOVEN, GAUNER, BÖSEWICHTE oder gar KRIMINELLE.

Nein wir auch nicht, dennoch haben wir bei dem was und wie die Apotheken Umschau ihre Ziele mit der Kanzlei Lorenz Seidler Grossel aus München versucht durchzusetzen leichten Zweifel, ob wir da wirklich richtig liegen.

Apotheken Umschau“ geht rechtlich gegen ZDF vor“ Auch das ZDF durfte dieses Bekanntschaft schon machen, als die Dokumentation „Das Pharmakartell: Wie wir als Patienten betrogen werden“ aus der Reihe „Frontal 21“ ausgestrahlt wurde. Hier wurde die Apotheken Umschau ab ca. Minute 18 nicht positiv erwähnt.

Natürlich können wir nicht sagen, ob diese Anschuldigungen richtig oder falsch sind, obwohl wir der Meinung sind, dass gerade Frontal 21 Reportagen schon sehr gut recherchiert sind. Trotzdem musste das ZDF auf klage der Apotheken Umschau diese Behauptung zurück nehmen.

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Unser Fazit zum Apotheken Umschau Leser Diebstahl

Das Wort „UMSCHAU“ ist anscheinend Eigentum der Apotheken Umschau, zumindest könnte man es meinen, wenn man sich die KLAGE durchließt.

Wir können nicht sagen, ob und wie viele Leser ein kleiner privater Blog wie die Gesundheitsumschau24 .de der Apotheken Umschau wegnehmen. Ganz ehrlich würden wir auch gar nicht wollen, denn unsere Webseite funktioniert nach einem ganz anderen Prinzip, bei uns muss keiner für etwas bezahlen, was er eigentlich gar nicht haben will.

Von daher bleibt abzuwarten, wie lange es dauert, bis Herr Dr. Matthias Ringer von der Kanzlei Lorenz Seidler Grossel aus München der Gesundheitsumschau24.de wieder schreiben wird.

Schade ist nur, dass auch die Gerichte diese Spiel mitmachen und gesunder Menschenverstand hierbei fehl am Platz ist. Denn dann würde jeder sofort erkennen, dass derartige Anschuldigungen und Praktiken Mitbewerber aus dem Verkehr zu ziehen nichts mit Gerechtigkeit und Wettbewerbsgleichheit zu tun hat.

Der Spruch „Der mit dem dicksten Portmonee GEWINNT nun mal das SPIEL“ scheint immer noch Gültigkeit zu haben… 

1 Kommentar
  1. Heißt das also die Apotheken Umschau bewirbt Medikamente gegen Bezahlung ohne diese zu recherchieren? Nach dem Motto wer bezahlt kommt ins Heft?

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