Maskenpflicht in Deutschland in Corona-Zeiten

Mittlerweile herrscht bereit seit Montag in 15 Bundesländern eine Maskenpflicht. Lediglich in Schleswig-Holstein hat man den Bürgern ein wenig mehr Zeit gegeben, um sich mit entsprechendem medizinischem Mundschutz auszurüsten. Aber auch im nördlichsten Bundesland herrscht seit dem 29. April ebenfalls eine Maskenpflicht. Für den Großteil der Deutschen herrscht seit Anfang der Woche zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus eine Maskenpflicht. Im Zweifel reichen übrigens auch ein Schal oder ähnliche Sachen, wenn man damit den Mund- und Nasenbereich komplett bedecken kann. Auf jeden Fall sollte man sich aber an die neuen Regelungen halten, weil ein Verstoß gegen die neuen Vorgaben teuer werden kann. Das kann man zum Beispiel dem Bußgeldkatalog der einzelnen Bundesländer entnehmen. Die Bundesregierung hat sich entschieden der Bevölkerung wieder ein wenig mehr Bewegungsfreiheit zu geben, auch um andere verbreitete Krankheiten nicht weiter zu forcieren.

Unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Bundesländern

Corona MaskeIn Bayern wird zum Beispiel eine Geldbuße in Höhe von 150 Euro fällig, wenn man in Bus, Bahn oder in einem Geschäft ohne entsprechenden Mund-Nasen-Schutz von der Polizei angetroffen wird. Noch deutlich teurer wird es etwa für Ladenbesitzer, wenn das Personal keine Schutzmasken trägt. Laut Bußgeldkatalog können hierfür in Bayern Bußgelder von bis zu 5.000 Euro fällig werden. In anderen Bundesländern ist man deutlich zurückhaltender, sodass hier deutlich geringe Summen gefordert werden. Eltern sollten übrigens berücksichtigen, dass viele Bundesländer eine Pflicht zum Tragen von entsprechenden Masken bereits für Kinder ab sechs Jahren festgelegt haben. Wenig begeistert von den unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Bundesländern ist die Gewerkschaft der Polizei. Aus diesem Grund fordert die Polizeigewerkschaft weiterhin eine bundesweit geltende einheitliche Regelung rund um das Tragen der Schutzmasken. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass die unterschiedlichen Regelungen für die Bürger nur schwer nachvollziehbar sind. Im weiteren Verlauf des Artikels gehen wir auf die geltenden Regelungen in einzelnen Bundesländern ein, um an dieser Stelle auf den Flickenteppich bei den Regelungen in Deutschland hinzuweisen. 

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Die Regelungen in Baden-Württemberg

Im Bundesland Baden-Württemberg müssen die Bürger seit dem 27. April sowohl im öffentlichen Nahverkehr als auch in Geschäften Schutzmasken tragen. Einfache Masken werden in diesem Bundesland als akzeptabler Schutz angesehen, weil diese eine Verbreitung des Coronavirus eindämmen können. In Baden-Württemberg müssen Kinder ab dem 6. Lebensjahr ebenfalls einen Mundschutz tragen. In den ersten Tagen soll die Polizei mit den Bürgern das Gespräch suchen, um so das Tragen von Masken voranzutreiben. Nach einer kurzen Übergangsfrist drohen dann in Baden-Württemberg ab dem 4. Mai Bußgelder bei fehlender Schutzmaske. 

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Die neuen Regelungen in Sachsen

Die verantwortlichen Politiker in Sachsen waren schon schneller und aus diesem Grund gilt in diesem Bundesland bereits seit dem 20. April eine Maskenpflicht in Läden und in Bus und Bahn. Sachsen war das erste Bundesland in Deutschland, das eine Maskenpflicht eingeführt hat. Auch in Sachsen reicht im Zweifel ein einfaches Tuch, um der Maskenpflicht gerecht zu werden. Bezogen auf die Kinder war man in Sachsen aber wenig deutlich und gibt keine explizite Altersgrenze vor.

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Die Umsetzung der Maskenpflicht in Bayern

In Bayern müssen die Bürger auch seit dem 27. April einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das gilt für das Betreten eines Geschäfts und bei einer Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Für Kinder hat die bayrische Landesregierung eine Maskenpflicht ab dem 6. Lebensjahr beschlossen. In der Schule müssen Kinder jedoch keine Schutzmasken tragen. 

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